3. Bürger in Saar-Lor-Lux

In unserem Saarland mit unmittelbaren Grenzen zu Luxemburg und Frankreich erfahren wir Europa tagtäglich. Die Großregion ist gewissermaßen Europa im Kleinen – Chancen und Hindernisse werden hier immer wieder deutlich. Angesichts von über 120.000 Grenzpendlern wird niemand bestreiten, dass wir eine zusammenwachsende Region sind. Ohne die Freiheiten des Binnenmarktes und zahlreiche europäische Umsetzungsvorschriften wäre es nicht denkbar, dass Tausende Saarländer in Luxemburg arbeiten, viele Menschen aus Lothringen in Saarbrücken einkaufen oder Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe Aufträge jenseits der Grenzen ausführen.
Die politische und wirtschaftliche Entwicklung im Saarland hängt eng mit der Entwicklung in Europa und in Deutschland zusammen, insofern treffen die Entscheidungen, die das Europäische Parlament als Gesetzgeber trifft, natürlich auch das Saarland. Viele Programme der EU, die gerade die Grenzregionen oder auch Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit und Regionen im wirtschaftlichen Wandel helfen, gehen auf Entscheidungen im Europäischen Parlament zurück.
Es gibt Programme, wie z.B. de REGIONAL- und SOZIAL Fonds, das Programm URBAN, das Programm LEADER, das Programm INTERREG; aus all diesen Programmen erhält das Saarland finanzielle Hilfe.

Besonders profitiert hat der saarländische Verbraucher zudem durch:

 

  • höhere Sicherheitsstandards für Lebensmittel oder Spielzeuge,
  • mehr Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
  • günstigere Telefon- und Stromtarife
  • Ausbau des europäischen Verkehrsnetzes
  • europaeinheitliche Widerrufsrechte bei Haustürgeschäften, beim Versand- und Online-Handel
  • Angleichung und die Vereinfachung von Verwaltungsvorschriften und  Abbau von bürokratischen Hindernissen
  • das Saarland profitiert zudem bis 2014 mit bis zu 270 Mio. Euro aus den Strukturfonds

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